In tiefer Dankbarkeit und Verehrung

Patrik
aus
Mainz

Sehr verehrte, liebe Frau Kabel,

seit nunmehr meinem 10. Lebensjahr, als der Fernseher im Haushalt meiner Eltern Einzug hielt, schaue ich mir regelmäßig die Ohnsorg-Theater-Aufführungen an und seit dem begleiten Sie meinen Lebensweg. Anlässlich eines Besuchs im April 1973 in Hamburg, besuchte ich erstmalig das Ohnsorg-Theater und auch Sie in Ihrem Haus in Nienstedten, wo Sie mich freundlich aufnahmen und sodann mit Autogramm nebst Widmung mit „Tschüs mien Jung“ verabschiedeten.
Im laufe der Jahre hatte ich die Möglichkeit, ca. 20 Aufführungen im Haus in den Großen Bleichen live erleben zu dürfen, wo auch Sie u.a. in den Klassikern „Brandstiftung“, „Der Bürgermeisterstuhl“, mitwirkten. Im Jahr 1973 gastierten Sie in der Rhein-Main-Halle in Wiesbaden mit „Der Weiberhof“, was für mich ebenfalls ein besonderes Erlebnis darstellte und das mir heute noch in guter Erinnerung ist. Ich bin im Besitz zahlreicher DVD’s, den Ohnsorg-Theater-Büchern, die so viele einmalige Szenen-Bilder aufweisen, Programmhefte, sowie Ihrer Memoiren und erfreue mich an diesen für mich wertvollen Kostbarkeiten.
Sie gaben jedem Stück ihre ganz persönliche Note, was u.a. auch ausschlaggebend für deren Erfolg war und bis heute ist und überzeugten durch Ihre Ausstrahlung, hohe Schauspielkunst und die Liebe zu Ihrem Publikum!
In jeder Ihrer Rollen waren Sie einzigartig, brachten uns zum Lachen, Nachdenken und auch zum Weinen. Dafür danke ich Ihnen von ganzem Herzen.
Sie werden - auch für mich - unvergessen bleiben.
Mittlerweile besuchte ich Ihre Ruhestätte in Nienstedten bereits zum zweiten Mal und werde auch künftig bei meinen Hamburg-Aufenthalten diese immer wieder aufsuchen. Ich liebe diese Stadt genauso wie Sie sie geliebt haben und natürlich halte ich auch dem Ohnsorg-Theater weiterhin die Treue!
In tiefer Dankbarkeit und Verehrung

Ihr
Patrik