Zum Gedenken an Harald Juhnke und meinen Vater, Günter Siebert

Stefan Siebert,
aus
Schönebeck/Elbe

Lieber Harald Juhnke,

mein Vater kann diese Zeilen nicht mehr schreiben. Er ist vor fünf Jahren verstorben. Sie und er haben vom Geburtstag an (fast auf den Tag übereinstimmend und im Jahre 1929) bis in die Nachkriegsjahre einen ähnlichen Lebenslauf. Nur ist mein Vater kein Schauspieler geworden. Die gemeinsame Liebe zu den "schönen Dingen des Lebens" ist aber trotzdem geblieben. Mit Ihrer Kunst in Bild und Ton, immer verbunden mit der galanten Lebensart, haben Sie meiner Familie und mir viel Freude bereitet. Kann ja sein, dass mein Vater und Sie sich, wo auch immer, schon längst einmal getroffen haben? Na, "der blonde Hans" war dann bestimmt auch dabei. Oder?

Haben Sie vielen Dank für Ihr Wirken, und ruhen Sie in Frieden!

Ihr

Stefan Siebert